HyperScout-H ist ein hyperspektrales Bildinstrument an Bord der ESA-Sonde Hera. Es untersucht Licht in 25 Spektralbändern zwischen 650 und 950 Nanometern – vom sichtbaren bis in den nahen Infrarotbereich. Dadurch kann es Oberflächenmerkmale erkennen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben.
Das etwa schuhkartongroße Instrument wurde vom niederländischen Unternehmen cosine entwickelt. Sein wichtigstes Ziel ist die Untersuchung der mineralischen Zusammensetzung der Asteroiden Didymos und Dimorphos.
Bereits während des Flugs wurde HyperScout-H erprobt: Es fotografierte Erde und Mond sowie beim Marsvorbeiflug 2025 den Mars und seinen Mond Deimos. Wenn Hera 2026 das Didymos-System erreicht, soll das Instrument helfen, die Oberfläche von Dimorphos genauer zu charakterisieren.