Ridley Scotts „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ erschien 1979. Der Science-Fiction-Film folgt der Besatzung des Frachtraumschiffs Nostromo, die auf einem unbekannten Himmelskörper ein außerirdisches Signal untersucht. Für den Weltraumbezug entscheidend sind weniger technische Einzelheiten als die Vorstellung, dass menschliche Raumfahrt auf Lebensformen treffen könnte, deren Biologie und Verhalten vollständig unbekannt sind.
Die Suche nach Leben außerhalb der Erde ist heute ein reales Forschungsgebiet. Astronomen untersuchen Exoplaneten und deren Atmosphären auf Bedingungen, unter denen flüssiges Wasser oder mögliche biologische Spuren vorkommen könnten. Ein Nachweis außerirdischen Lebens ist bislang jedoch nicht gelungen. Das im Film dargestellte komplexe Wesen und sein Entwicklungszyklus sind daher spekulativ und biologisch nicht belegt.
Auch der lange Flug der Besatzung im künstlichen Tiefschlaf gehört weiterhin zur Zukunftstechnik. Die Europäische Weltraumorganisation untersucht zwar, ob ein kontrollierter Ruhezustand bei langen Missionen Ressourcen sparen und Belastungen verringern könnte. Ein erprobtes Verfahren für Menschen existiert bisher nicht.
„Alien“ verbindet diese offenen Fragen mit einem industriell geprägten Bild der Raumfahrt. Das Weltall erscheint nicht als idealisierter Forschungsraum, sondern als gefährlicher Arbeitsplatz. Dadurch macht der Film Astrobiologie, Langzeitmissionen und die Risiken unbekannter Umgebungen für ein breites Publikum anschaulich.
Quellen
▪ 20th Century Studios
▪ National Aeronautics and Space Administration (NASA)
▪ Europäische Weltraumorganisation (ESA)

