Cheyava Falls ist ein etwa einen Meter langes Marsgestein im Jezero-Krater, das der Rover Perseverance 2024 im alten Flusstal Neretva Vallis untersuchte. Dabei entdeckte er organischen Kohlenstoff und auffällige, als „Leopardenflecken“ bezeichnete Strukturen.
Analysen zeigen dort unter anderem eisenhaltige Minerale, wahrscheinlich Vivianit und Greigit. Vergleichbare Mineralbildungen können auf der Erde mit mikrobiellen Stoffwechselprozessen verbunden sein. Deshalb gelten die Strukturen als mögliche Biosignaturen.
Das ist jedoch kein Nachweis früheren Lebens. Auch nichtbiologische chemische Prozesse kommen als Erklärung infrage. Perseverance entnahm aus Cheyava Falls die Probe „Sapphire Canyon“. Eine genauere Untersuchung in Laboren auf der Erde könnte helfen, die Entstehung der ungewöhnlichen Strukturen zu klären.