Der Ereignishorizont ist die Grenze um ein Schwarzes Loch, hinter der nichts mehr nach außen gelangen kann – auch kein Licht. Er ist keine feste Oberfläche, sondern eine mathematisch definierte Grenze in der Raumzeit.
Je massereicher ein Schwarzes Loch ist, desto größer ist sein Ereignishorizont. Bei einem nicht rotierenden Schwarzen Loch entspricht sein Radius dem sogenannten Schwarzschild-Radius.
Von außen lässt sich nicht direkt beobachten, was hinter dem Ereignishorizont geschieht. Materie, die sich ihm nähert, kann jedoch stark erhitzt werden und intensive Strahlung aussenden. Dadurch lassen sich Schwarze Löcher indirekt untersuchen.
Der Ereignishorizont ist deshalb zentral für das Verständnis Schwarzer Löcher und der Allgemeinen Relativitätstheorie. Was im Inneren tatsächlich geschieht, lässt sich mit heutiger Physik nur unvollständig beschreiben.