Orion: Der Jäger am Winterhimmel

Orion gehört zu den auffälligsten Sternbildern des Nachthimmels. Von Mitteleuropa ist es besonders während der Wintermonate gut zu beobachten. Drei fast in einer Reihe stehende Sterne bilden den markanten Oriongürtel. Zu den hellsten Sternen des Sternbilds zählen der rötliche Überriese Beteigeuze und der blauweiß leuchtende Rigel.

Die Sterne Orions bilden nur von der Erde aus betrachtet eine gemeinsame Figur. Tatsächlich liegen sie unterschiedlich weit entfernt und gehören nicht alle physisch zusammen.

Unterhalb des Gürtels befindet sich der Orionnebel, auch Messier 42 genannt. Diese rund 1.300 Lichtjahre entfernte Gas- und Staubwolke ist bereits mit bloßem Auge als schwacher Lichtfleck erkennbar. In ihrem Inneren entstehen zahlreiche neue Sterne. Deshalb zählt die Region zu den wichtigsten und am besten untersuchten Gebieten der Sternentstehung.