Der United States Geological Survey, kurz USGS, ist eine wissenschaftliche Behörde des US-Innenministeriums. Sie wurde 1879 gegründet und untersucht die Erde, ihre natürlichen Ressourcen und ihre Veränderungen. Anders als der Name vermuten lässt, beschäftigt sie sich nicht nur mit Geologie.
Der USGS überwacht Erdbeben, Vulkane, Erdrutsche und Überschwemmungen. Außerdem erforscht er Wasserreserven, Ökosysteme, Bodenschätze sowie die Folgen veränderter Landnutzung. Karten, Messnetze und nahezu in Echtzeit bereitgestellte Daten helfen Behörden und Bevölkerung, Naturgefahren besser einzuschätzen.
Eine wichtige Aufgabe ist die Erdbeobachtung. Gemeinsam mit der NASA betreibt der USGS das Landsat-Programm. Die seit 1972 gesammelten Satellitenbilder dokumentieren langfristige Veränderungen von Landschaften, Wäldern, Gewässern und Städten.