Ariane-Trägerraketen: Europas eigener Weg ins All 

Die Ariane-Trägerraketen bilden seit Ende der 1970er-Jahre das Rückgrat des europäischen Zugangs zum Weltraum. Die erste Ariane 1 startete 1979 vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou in Französisch-Guayana.

Es folgten Ariane 2, 3 und 4. Mit Ariane 5 erhielt Europa ab den 1990er-Jahren eine leistungsfähige Schwerlastrakete, die zahlreiche Kommunikationssatelliten sowie wissenschaftliche Missionen wie Rosetta und das James-Webb-Weltraumteleskop ins All brachte.

Seit 2024 übernimmt Ariane 6 diese Aufgabe. Sie ist modular aufgebaut und kann je nach Mission mit zwei oder vier Feststoffboostern starten. Ihr Ziel ist es, Europa weiterhin einen unabhängigen Zugang zum Weltraum zu ermöglichen.