Das International Space Weather Camp, kurz ISWC, ist ein jährlich stattfindendes Ausbildungsprogramm für Studierende. Es wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt gemeinsam mit internationalen Partnern organisiert und besteht seit 2011.
Im Camp lernen die Teilnehmenden, wie Sonnenaktivität, Sonnenwind und geomagnetische Stürme den erdnahen Weltraum beeinflussen. Solche Ereignisse können Satelliten, Navigation, Funkverbindungen und Stromnetze beeinträchtigen.
Zum Programm gehören Vorträge, Datenanalysen, praktische Projekte und wissenschaftliche Exkursionen. Beim Camp 2026 arbeiteten jeweils acht Studierende aus Deutschland und den Vereinigten Staaten zunächst an der University of Alabama in Huntsville und anschließend am DLR-Standort Neustrelitz. Dort beschäftigten sie sich unter anderem mit Plasmaforschung, Satellitenempfang und den technischen Folgen des Weltraumwetters.