Magnitude: Wie Astronomen die Helligkeit von Sternen messen 

Die Magnitude ist ein Maß für die Helligkeit astronomischer Objekte. Dabei gilt eine zunächst ungewohnte Regel: Je kleiner der Zahlenwert, desto heller erscheint ein Objekt.

Astronomen unterscheiden zwischen scheinbarer und absoluter Magnitude. Die scheinbare Magnitude beschreibt, wie hell ein Stern oder anderes Objekt von der Erde aus wirkt. Die absolute Magnitude gibt dagegen an, wie hell es aus einer festgelegten Entfernung erscheinen würde.

Die Skala ist logarithmisch aufgebaut. Ein Unterschied von fünf Magnituden entspricht einem Helligkeitsverhältnis von 100 zu 1.

Mit Magnituden lassen sich Sterne, Planeten, Galaxien und andere Himmelsobjekte direkt vergleichen. Das System gehört deshalb zu den grundlegenden Werkzeugen der beobachtenden Astronomie.