Meteosat: Europas Wetterwächter im All

Meteosat bezeichnet eine Reihe europäischer Wettersatelliten, die aus einer geostationären Umlaufbahn große Teile Europas, Afrikas und der angrenzenden Meere beobachten. In etwa 36.000 Kilometern Höhe bewegen sie sich scheinbar fest über demselben Punkt der Erde.

Ihre Instrumente erfassen Wolken, Temperaturen, Wasserdampf und weitere Eigenschaften der Atmosphäre. Die regelmäßig erneuerten Aufnahmen helfen Wetterdiensten, Stürme, Gewitter, Nebel und andere rasch entstehende Wetterlagen frühzeitig zu erkennen.

Die Satelliten werden von EUMETSAT betrieben und gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation entwickelt. Meteosat-12 ist der erste Bildgebungssatellit der dritten Generation. Er liefert vollständige Erdaufnahmen in kürzeren Abständen und erkennt Blitze aus dem All. Ergänzt wird er durch einen Satelliten, der Temperatur und Feuchtigkeit in verschiedenen Höhen der Atmosphäre misst.