Mond: Der ständige Begleiter der Erde

Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde. Er umkreist sie in einer durchschnittlichen Entfernung von etwa 385.000 Kilometern. Weil seine Eigenrotation genauso lange dauert wie ein Umlauf, sehen wir von der Erde stets dieselbe Mondseite.

Seine Oberfläche ist von Kratern, Gebirgen und dunklen Ebenen aus erstarrter Lava geprägt. Eine dichte Atmosphäre besitzt der Mond nicht. Deshalb schwanken die Temperaturen stark, und Einschlagsspuren bleiben über sehr lange Zeit erhalten.

Wahrscheinlich entstand der Mond vor rund 4,5 Milliarden Jahren nach einem gewaltigen Zusammenstoß der jungen Erde mit einem anderen Himmelskörper. In dauerhaft verschatteten Kratern nahe den Polen wurde Wassereis nachgewiesen. Es könnte bei künftigen Missionen als Rohstoff dienen. Der Mond beeinflusst außerdem die Gezeiten der Erde und stabilisiert deren Rotationsachse.