Die Perseiden gehören zu den bekanntesten jährlich wiederkehrenden Meteorströmen. Sie erscheinen von Mitte Juli bis Ende August und erreichen gewöhnlich um den 12. August ihre stärkste Aktivität.
Verursacht wird das Schauspiel durch Staub und kleine Gesteinsstücke des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Erde durchquert dessen Teilchenspur. Dabei dringen die Partikel mit etwa 59 Kilometern pro Sekunde in die Atmosphäre ein und verglühen. Die sichtbaren Lichtstreifen werden umgangssprachlich Sternschnuppen genannt.
Weil ihre Bahnen scheinbar im Sternbild Perseus zusammenlaufen, tragen sie den Namen Perseiden. Tatsächlich können die Meteore jedoch an vielen Stellen des Himmels auftauchen. Besonders auffällig sind gelegentliche Feuerkugeln, die von etwas größeren Kometenteilchen erzeugt werden. Unter dunklem Himmel sind die Chancen auf zahlreiche Beobachtungen am besten.