Sterne leuchten, weil in ihrem Inneren große Mengen Energie entstehen. In den meisten Sternen, darunter auch unsere Sonne, verschmelzen im heißen und dichten Zentrum Wasserstoffkerne zu Helium. Dieser Vorgang wird Kernfusion genannt.
Bei der Verschmelzung geht ein kleiner Teil der Masse verloren und wird in Energie umgewandelt. Diese Energie bewegt sich vom Kern durch die verschiedenen Schichten des Sterns nach außen. An der Oberfläche wird sie schließlich in Form von Licht, Wärme und anderer Strahlung an den Weltraum abgegeben.
Die Kernfusion kann nur stattfinden, weil im Inneren eines Sterns extreme Temperaturen und ein hoher Druck herrschen. Beides entsteht durch die starke Schwerkraft, die das Material des Sterns nach innen zieht. Gleichzeitig erzeugt die frei werdende Energie einen nach außen gerichteten Druck. Solange beide Kräfte ungefähr im Gleichgewicht stehen, bleibt der Stern stabil.
Die Farbe eines Sterns hängt vor allem von seiner Oberflächentemperatur ab. Besonders heiße Sterne erscheinen bläulich, kühlere Sterne eher rötlich. Auch die Helligkeit wird durch Temperatur, Größe, Entfernung und Entwicklungsphase beeinflusst.
Wenn ein Stern seinen Brennstoff verbraucht, verändert sich sein Aufbau. Wie er anschließend weiterleuchtet und endet, hängt vor allem von seiner Masse ab.
Quellen
▪ NASA Science: „Stars“, abgerufen am 2. August 2026
▪ NASA Science: „Types of Stars“, abgerufen am 2. August 2026
▪ European Space Agency: „What Are They Made Of?“, 13. Juni 2022
