Unser Sonnensystem besitzt acht Planeten. Von der Sonne aus gesehen heißen sie Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.
Die ersten vier sind Gesteinsplaneten. Sie besitzen feste Oberflächen und bestehen hauptsächlich aus Gestein und Metall. Jupiter und Saturn werden als Gasriesen bezeichnet. Uranus und Neptun gehören zur Gruppe der Eisriesen, weil ihr Inneres einen größeren Anteil schwererer Stoffe wie Wasser, Ammoniak und Methan enthält.
Lange Zeit galt Pluto als neunter Planet. Im August 2006 legte die Internationale Astronomische Union eine genauere Planetendefinition fest. Danach muss ein Planet die Sonne umkreisen, durch seine eigene Schwerkraft annähernd rund sein und die Umgebung seiner Umlaufbahn weitgehend von vergleichbaren Objekten freigeräumt haben.
Pluto erfüllt die ersten beiden Bedingungen, aber nicht die dritte. Er bewegt sich im Kuipergürtel, in dem zahlreiche weitere kleinere Himmelskörper vorkommen. Deshalb wird er seitdem als Zwergplanet eingeordnet.
Neben den acht Planeten gehören auch Zwergplaneten, Monde, Asteroiden, Kometen und kleinere Gesteins- und Eisbrocken zum Sonnensystem. Die Sonne selbst ist kein Planet, sondern ein Stern. Sie enthält den weitaus größten Teil der gesamten Masse des Sonnensystems.
Quellen
▪ NASA Science: „About the Planets“
▪ NASA Science: „Solar System Facts“
▪ Internationale Astronomische Union: „IAU 2006 General Assembly: Result of the IAU Resolution Votes“
