Der Mond ist durchschnittlich etwa 384.400 Kilometer von der Erde entfernt. Gemessen wird dabei gewöhnlich vom Mittelpunkt der Erde bis zum Mittelpunkt des Mondes. In den Raum zwischen beiden Himmelskörpern würden ungefähr 30 Erdkugeln passen.
Die Entfernung bleibt nicht immer gleich, weil der Mond die Erde auf einer leicht elliptischen Bahn umkreist. An seinem erdnächsten Punkt, dem Perigäum, beträgt der Abstand ungefähr 363.300 Kilometer. Am erdfernsten Punkt, dem Apogäum, sind es rund 405.500 Kilometer. Die genauen Werte unterscheiden sich von Umlauf zu Umlauf geringfügig.
Für eine vollständige Umkreisung der Erde benötigt der Mond etwa 27 Tage. Währenddessen verändert sich sein Abstand fortlaufend. Befindet er sich bei Vollmond vergleichsweise nahe an der Erde, wird umgangssprachlich von einem Supermond gesprochen. Er erscheint dann etwas größer und heller als ein besonders weit entfernter Vollmond.
Auch Licht benötigt für die Strecke zwischen Mond und Erde Zeit. Ein Lichtsignal ist bei durchschnittlicher Entfernung etwa 1,3 Sekunden unterwegs. Raumfahrzeuge brauchen je nach Flugbahn und Geschwindigkeit mehrere Tage. Die Besatzungen der Apollo-Missionen erreichten die Mondumgebung nach ungefähr drei Tagen.
Die Entfernung des Mondes lässt sich heute mithilfe von Laserstrahlen sehr genau messen.
Quellen
▪ NASA Science: „Moon Facts“
▪ NASA Science: „Supermoons“
▪ European Space Agency: „Moon Facts – Distance“
▪ Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt: „Der Mond“
