Alien: Romulus ist ein 2024 erschienener Science-Fiction-Film unter der Regie von Fede Álvarez. Die Handlung folgt einer Gruppe junger Kolonisten, die eine verlassene Raumstation untersuchen und dort auf eine gefährliche außerirdische Lebensform treffen.
Große dauerhaft bewohnbare Raumstationen sind grundsätzlich denkbar. Sie müssten Menschen zuverlässig mit Luft, Wasser, Energie und Nahrung versorgen sowie vor Strahlung und Trümmern schützen. Künstliche Schwerkraft könnte theoretisch durch rotierende Bereiche erzeugt werden. Die dabei entstehende Zentrifugalbeschleunigung würde für die Bewohner ähnlich wie Schwerkraft wirken. Entsprechende große Anlagen existieren bislang jedoch nicht.
Die im Film gezeigten interstellaren Siedlungen und regelmäßigen Reisen zwischen fernen Sternsystemen liegen weit außerhalb der heutigen technischen Möglichkeiten. Bereits der nächste Stern ist mehr als vier Lichtjahre entfernt. Auch eine außerirdische Lebensform mit den Eigenschaften des Xenomorphs ist vollständig fiktional. Bislang wurde außerhalb der Erde kein Leben nachgewiesen.
Grundsätzlich untersucht die Astrobiologie jedoch, unter welchen Bedingungen fremde Organismen entstehen könnten. Dabei spielen Wasser, Energiequellen, geeignete chemische Stoffe und stabile Umweltbedingungen eine wichtige Rolle.
Alien: Romulus verbindet Raumfahrttechnik mit der Furcht vor unbekanntem Leben. Der Film macht deutlich, dass die Erforschung fremder Welten neben wissenschaftlichen Chancen auch biologische und technische Risiken mit sich bringen könnte.
Quellen
▪ 20th Century Studios
▪ NASA
