Apollo 13 Raumfahrt zwischen Technik und Improvisation

Apollo 13 ist ein 1995 erschienener Film unter der Regie von Ron Howard. Er basiert auf der realen Apollo-13-Mission von 1970 und dem Buch Lost Moon von Jim Lovell und Jeffrey Kluger. Im Mittelpunkt stehen die Astronauten Jim Lovell, Jack Swigert und Fred Haise, deren geplante Mondlandung nach einem schweren technischen Defekt abgebrochen werden musste.

Am 13. April 1970 explodierte auf dem Weg zum Mond ein Sauerstofftank im Servicemodul. Dadurch fielen wichtige Systeme für Stromversorgung und Sauerstoff aus. Die Mondlandefähre Aquarius, eigentlich für den Aufenthalt zweier Astronauten auf der Mondoberfläche vorgesehen, wurde anschließend als provisorisches Rettungsfahrzeug für die drei Männer eingesetzt.

Zu den größten Problemen gehörten der begrenzte Vorrat an Energie und Wasser sowie die zunehmende Konzentration von Kohlendioxid. Techniker am Boden entwickelten deshalb unter anderem eine Möglichkeit, die nicht passenden Kohlendioxidfilter des Kommandomoduls in der Mondlandefähre zu verwenden. Auch die Flugbahn musste so angepasst werden, dass Apollo 13 den Mond umrundete und zur Erde zurückkehren konnte.

Apollo 13 unterscheidet sich damit von vielen Science-Fiction-Filmen. Die wesentlichen technischen Herausforderungen beruhen auf einem tatsächlich stattgefundenen Raumflug. Der Film zeigt, wie Raumfahrt von präziser Planung, physikalischen Grundlagen und der Fähigkeit abhängt, unter unerwarteten Bedingungen neue Lösungen zu entwickeln.

Quellen
▪ American Film Institute
▪ NASA