Avatar – Aufbruch nach Pandora ist ein 2009 erschienener Science-Fiction-Film von James Cameron. Die Handlung spielt im Jahr 2154 auf Pandora, einem bewohnten Mond im Alpha-Centauri-System. Menschen bauen dort einen wertvollen Rohstoff ab und geraten in Konflikt mit den einheimischen Na’vi.
Pandora umkreist einen Gasriesen und besitzt eine vielfältige Biosphäre. Bewohnbare Monde außerhalb unseres Sonnensystems sind theoretisch denkbar. Auch große Gasplaneten könnten Monde mit einer festen Oberfläche, einer Atmosphäre und möglicherweise flüssigem Wasser besitzen. Bislang wurde jedoch keine bewohnte Exomond-Welt nachgewiesen.
Das Alpha-Centauri-System liegt rund 4,3 Lichtjahre von der Erde entfernt. Selbst eine Reise zum nächstgelegenen Sternsystem würde mit heutiger Raumfahrttechnik viele Jahrtausende dauern. Die im Film gezeigte interstellare Reise setzt daher Antriebssysteme voraus, die weit über die derzeitigen Möglichkeiten hinausgehen.
Auch die direkte Steuerung eines biologisch erzeugten Körpers durch das menschliche Nervensystem ist spekulativ. Fortschritte bei Gehirn-Computer-Schnittstellen ermöglichen zwar bereits die Übertragung einfacher Signale. Eine vollständige Verbindung von Wahrnehmung, Bewegung und Bewusstsein ist jedoch nicht möglich.
Avatar verbindet die Suche nach bewohnbaren Welten mit Fragen über Rohstoffe, Umweltschutz und den Umgang mit fremden Lebensformen. Der Film zeigt damit, dass die Erforschung anderer Welten auch ethische und gesellschaftliche Folgen hätte.
Quellen
▪ Avatar.com
▪ NASA
