Contact ist ein 1997 erschienener Science-Fiction-Film unter der Regie von Robert Zemeckis. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman des Astronomen und Wissenschaftsvermittlers Carl Sagan. Im Mittelpunkt steht die Radioastronomin Ellie Arroway, die nach künstlich erzeugten Signalen aus dem Weltraum sucht.
Diese Form der Suche ist wissenschaftlich begründet. SETI-Projekte untersuchen mit Radioteleskopen bestimmte Frequenzbereiche auf Signale, die sich möglicherweise nicht durch natürliche astronomische Vorgänge erklären lassen. Dabei müssen große Datenmengen ausgewertet und irdische Störquellen ausgeschlossen werden. Ein auffälliges Signal wäre deshalb zunächst kein Beweis für außerirdische Intelligenz. Es müsste wiederholt beobachtet und durch unabhängige Einrichtungen bestätigt werden.
Der Empfang einer technischen Nachricht aus einem anderen Sternsystem ist theoretisch möglich. Radiowellen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus und können interstellare Entfernungen überwinden. Bislang wurde jedoch kein Signal gefunden, das zuverlässig einer außerirdischen Zivilisation zugeordnet werden konnte.
Die im Film dargestellten Folgen einer möglichen Entdeckung betreffen nicht nur die Astronomie. Contact behandelt auch politische Interessen, öffentliche Erwartungen sowie das Verhältnis von wissenschaftlichen Belegen und persönlicher Überzeugung.
Der Film zeigt die Suche nach außerirdischer Intelligenz als langwierige wissenschaftliche Arbeit. Dadurch macht er Radioastronomie und die Frage nach intelligentem Leben im Universum für ein allgemeines Publikum verständlich.
Quellen
▪ American Film Institute
▪ SETI Institute
▪ NASA
