Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung erschien 1977 unter der Regie von George Lucas. Der Film erzählt von einer weit entfernten Galaxis, in der zahlreiche intelligente Arten, bewohnte Planeten und technisch hoch entwickelte Zivilisationen existieren. Raumfahrzeuge verbinden diese Welten innerhalb kurzer Zeit miteinander.
Die schnellen Reisen durch den Hyperraum sind nach heutigem Forschungsstand nicht möglich. Nach der speziellen Relativitätstheorie können Körper mit Masse die Lichtgeschwindigkeit nicht erreichen oder überschreiten. Auch künstliche Schwerkraft, kompakte Energiewaffen und vollständig autonome Roboter sind im Film deutlich weiter entwickelt als heutige Technologien.
Einige astronomische Vorstellungen sind dagegen grundsätzlich plausibel. Tatooine umkreist zwei Sonnen. Mittlerweile wurden tatsächlich Planeten entdeckt, die sich um Doppelsternsysteme bewegen. Solche Welten werden als zirkumbinäre Planeten bezeichnet. Ob auf ihnen lebensfreundliche Bedingungen herrschen können, hängt unter anderem von ihrer Umlaufbahn, Atmosphäre und Temperatur ab.
Die hörbaren Geräusche bei Kämpfen im Weltraum sind eindeutig fiktional. Schall benötigt ein Medium wie Luft oder Wasser und kann sich im Vakuum nicht ausbreiten.
Eine neue Hoffnung zeigt das Universum als belebten und kulturell vielfältigen Raum. Der Film verbindet astronomische Möglichkeiten mit stark vereinfachter Technik und regte dadurch das öffentliche Interesse an fremden Planeten, Raumfahrt und außerirdischem Leben an.
Quellen
▪ Lucasfilm
▪ NASA
