Der Wochenhimmel Mond, Planeten und letzte Perseiden

Vom 17. bis 23. August 2026 lohnt sich der Blick nach oben vor allem am Abend und in der zweiten Nachthälfte. Mond und Planeten liefern mehrere leicht auffindbare Orientierungspunkte.

20. August – Halbmond am Abendhimmel
Am Donnerstag erreicht der Mond um etwa 4:46 Uhr MESZ das erste Viertel. Am Abend steht er deutlich sichtbar im Süden bis Südwesten und ist bereits zu mehr als der Hälfte beleuchtet. Für Mondbeobachtungen mit Fernglas oder kleinem Teleskop sind die Tage rund um das erste Viertel besonders günstig. 

17.–23. August – Venus tief im Westen
Venus bleibt nach Sonnenuntergang als auffällig heller Lichtpunkt sichtbar. Mitte August hatte sie ihren größten Winkelabstand zur Sonne erreicht. Für Deutschland braucht sie allerdings einen möglichst freien Westhorizont. 

Ab 17. August – Saturn am späten Abend
Saturn erscheint gegen Ende des Abends im Osten und bleibt anschließend bis in die Morgenstunden sichtbar. Im August verlagert sich sein Aufgang zunehmend in die frühen Abendstunden. 

Bis 23. August – letzte Perseiden
Nach ihrem Maximum nimmt die Aktivität deutlich ab, einzelne Perseiden können jedoch weiterhin auftreten. Der Strom bleibt bis zum 24. August aktiv. 

Helle Satelliten oder einzelne Starlink-Satelliten können weiterhin für ungewöhnliche Lichtpunkte sorgen. Für eine gute Beobachtung hilft ein Standort mit freiem Horizont und möglichst wenig künstlichem Licht.

Quellen
▪ Timeanddate: Mondphasen und Mondlauf für Berlin, August 2026
▪ Spektrum der Wissenschaft: Planetenlauf August 2026
▪ International Meteor Organization: Meteor Shower Calendar 2026
▪ EarthSky: Venus am Abendhimmel im August 2026