E.T. – Der Außerirdische ist ein 1982 erschienener Science-Fiction-Film unter der Regie von Steven Spielberg. Im Mittelpunkt steht ein außerirdisches Wesen, das versehentlich auf der Erde zurückbleibt und von dem Jungen Elliott entdeckt wird. Gemeinsam versuchen sie, eine Verbindung zu E.T.s Heimatwelt herzustellen.
Der Film zeigt außerirdisches Leben nicht als militärische Bedrohung, sondern als fremde Lebensform mit Gefühlen, Intelligenz und technischen Fähigkeiten. Ob Leben außerhalb der Erde existiert, ist bislang nicht nachgewiesen. Die Astrobiologie untersucht jedoch, unter welchen Bedingungen Leben auf anderen Planeten oder Monden entstehen und bestehen könnte.
Dass eine fremde Zivilisation die Erde mit einem Raumschiff erreicht, ist stark spekulativ. Schon die Entfernung zum nächsten Stern beträgt mehr als vier Lichtjahre. Mit heutiger Raumfahrttechnik würde eine solche Reise sehr lange dauern. Auch die im Film gezeigten biologischen Fähigkeiten E.T.s sind eindeutig fiktional.
Grundsätzlich denkbar ist dagegen die Kommunikation über elektromagnetische Signale. Radiowellen können sich mit Lichtgeschwindigkeit durch den Weltraum ausbreiten. Je nach Entfernung würden Nachrichten jedoch Jahre, Jahrzehnte oder noch länger benötigen.
E.T. – Der Außerirdische verbindet die Frage nach Leben im Universum mit einem persönlichen Erstkontakt. Der Film vermittelt dadurch die Vorstellung, dass eine Begegnung mit außerirdischem Leben auch Verständnis, Vorsicht und wissenschaftliche Neugier erfordern würde.
Quellen
▪ American Film Institute
▪ NASA
