Ein Satellit ist ein Körper, der einen größeren Himmelskörper auf einer festen Bahn umkreist. Dabei wird zwischen natürlichen und künstlichen Satelliten unterschieden. Der Mond ist beispielsweise ein natürlicher Satellit der Erde. Künstliche Satelliten sind von Menschen gebaute Raumfahrzeuge, die mit Raketen ins All gebracht werden.
Ein Satellit bleibt in seiner Umlaufbahn, weil sich seine Vorwärtsbewegung und die Anziehungskraft des umkreisten Himmelskörpers ausgleichen. Ohne ausreichende Geschwindigkeit würde er abstürzen. Wäre er zu schnell, könnte er seine Umlaufbahn verlassen.
Künstliche Satelliten bestehen je nach Aufgabe aus unterschiedlichen Instrumenten. Häufig besitzen sie Antennen, Kameras, Messgeräte, Computer und Solarmodule zur Energieversorgung. Über Funk stehen sie mit Bodenstationen in Verbindung, von denen sie gesteuert werden und an die sie gesammelte Daten übertragen.
Satelliten erfüllen zahlreiche Aufgaben. Sie ermöglichen Navigation, Wetterbeobachtung, Kommunikation und die Übertragung von Fernsehsignalen. Erdbeobachtungssatelliten erfassen Veränderungen von Landschaften, Meeren, Eisflächen und Atmosphäre. Wissenschaftliche Satelliten untersuchen außerdem die Sonne, Planeten, Sterne und andere Bereiche des Universums.
Die gewählte Umlaufbahn richtet sich nach dem Einsatzzweck. Manche Satelliten fliegen vergleichsweise nah über der Erde. Andere befinden sich in rund 36.000 Kilometern Höhe und bewegen sich scheinbar über einem festen Punkt der Erdoberfläche.
Quellen
▪ NASA: „What Is a Satellite?“
▪ NASA Space Place: „What Is a Satellite?“
▪ European Space Agency: „Satellite Communications“
▪ Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt: „Satelliten“
