Wer war der erste Mensch auf dem Mond

Der erste Mensch auf dem Mond war Neil Armstrong. Der US-amerikanische Astronaut betrat am 20. Juli 1969 während der Mission Apollo 11 als erster Mensch die Oberfläche eines anderen Himmelskörpers.

Armstrong war Kommandant der dreiköpfigen Apollo-11-Besatzung. Gemeinsam mit Edwin „Buzz“ Aldrin landete er mit der Mondfähre Eagle im Mare Tranquillitatis, dem Meer der Ruhe. Michael Collins blieb währenddessen in der Kommandokapsel Columbia in der Mondumlaufbahn.

Rund sechseinhalb Stunden nach der Landung stieg Armstrong die Leiter der Mondfähre hinab und setzte seinen Fuß auf die Oberfläche. Etwa 20 Minuten später folgte Aldrin. Zusammen verbrachten die beiden rund zweieinhalb Stunden außerhalb der Landefähre, sammelten Gesteinsproben, fotografierten die Umgebung und stellten wissenschaftliche Geräte auf.

Armstrong war vor seiner Zeit als Astronaut Marineflieger, Ingenieur und Testpilot. 1962 wurde er in das Astronautenkorps der NASA aufgenommen und flog 1966 mit Gemini 8 erstmals ins All.

Mit Apollo 11 gelang erstmals eine bemannte Mondlandung mit anschließender sicherer Rückkehr zur Erde. Nach Armstrong und Aldrin betraten bis 1972 noch zehn weitere Menschen den Mond.

Quellen
▪ Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt: „Historischer Rückblick zum Start der Mondlandung“
▪ National Air and Space Museum: „Apollo 11 Timeline“
▪ NASA: „Neil A. Armstrong“