In der Woche vom 20. bis 26. Juli 2026 lohnt sich der Blick nach oben besonders am Abend. Der zunehmende Mond begleitet die Beobachter durch die kurzen Sommernächte, während Venus noch einmal tief am westlichen Himmel glänzt.
21. Juli: Halbmond über Deutschland
Am Dienstag erreicht der Mond um 13.05 Uhr das erste Viertel. Beobachten lässt er sich am besten am Abend im Süden bis Südwesten. Schon ein Fernglas zeigt entlang der Licht-Schatten-Grenze auffällige Krater und Gebirge.
24. Juli: Mond bei Antares
Am Freitag steht der Mond in der Nähe des rötlichen Sterns Antares. Das Paar erscheint nach Einbruch der Dunkelheit tief über dem südlichen Horizont. Freie Sicht und ein Standort außerhalb heller Innenstädte sind hilfreich.
Die Planeten der Woche
Venus ist kurz nach Sonnenuntergang tief im Westen sichtbar. Vor Tagesanbruch erscheinen Saturn und der weniger auffällige Mars am östlichen Morgenhimmel.
Erste Sternschnuppen
Seit dem 17. Juli sind bereits einzelne Perseiden möglich. Die Aktivität bleibt noch gering, dunkle Standorte verbessern jedoch die Chancen.
Gleichmäßig wandernde Lichtpunkte sind meist Satelliten. ISS-Zeiten müssen stets für den eigenen Standort geprüft werden. Wolkenfreie Sicht und ein Fernglas reichen für diese Woche völlig aus.
Quellen
– Astronomische Vereinigung Karlsruhe: Monatsüberblick Juli 2026, 28. Juni 2026
– ARD alpha: Planeten im Juli 2026, 30. Juni 2026
– Time and Date: Mondphasen für Berlin, Abrufstand 19. Juli 2026
– Spektrum der Wissenschaft: Sternschnuppen im Juli 2026, Abrufstand 19. Juli 2026
