Ja. Zwischen 1969 und 1972 landeten im Rahmen des Apollo-Programms insgesamt sechs bemannte Missionen auf dem Mond. Zwölf Astronauten betraten dabei seine Oberfläche.
Die erste Landung gelang Apollo 11 im Juli 1969. Es folgten Apollo 12, 14, 15, 16 und 17. Die Astronauten sammelten zusammen mehr als 380 Kilogramm Mondgestein und Bodenproben, stellten wissenschaftliche Geräte auf und führten Messungen durch.
Diese Proben werden bis heute untersucht. Ihre mineralogischen und chemischen Eigenschaften entsprechen Mondmaterial und liefern wichtige Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung des Mondes. Auch unbemannte sowjetische Luna-Missionen brachten Mondproben zur Erde, die unabhängige Vergleichsmöglichkeiten boten.
Ein weiterer Beleg sind Laserreflektoren, die während mehrerer Apollo-Missionen auf der Mondoberfläche aufgestellt wurden. Sie werden für präzise Entfernungsmessungen zwischen Erde und Mond genutzt.
Spätere Raumsonden lieferten zudem hochauflösende Bilder der Apollo-Landeplätze. Darauf sind unter anderem zurückgelassene Teile der Mondlandefähren und Spuren der Aktivitäten auf der Oberfläche erkennbar.
Die Behauptung, die Mondlandungen seien inszeniert worden, steht daher im Widerspruch zu einer Vielzahl voneinander unabhängiger technischer und wissenschaftlicher Belege.
Quellen
▪ Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt: „Das Apollo-Programm“
▪ U.S. Geological Survey: „The apollo 15 lunar samples: A preliminary description“
▪ NASA Scientific Visualization Studio: „Revisiting Apollo Landing Sites“
