Das fuenfte Element Eine Zukunft zwischen Raumfahrt und Fantasie

Das fünfte Element ist ein 1997 erschienener Science-Fiction-Film des französischen Regisseurs Luc Besson. Die Handlung spielt im 23. Jahrhundert. Eine unbekannte kosmische Bedrohung nähert sich der Erde, während Menschen bereits regelmäßig zwischen Planeten und Raumstationen reisen.

Die dargestellte Raumfahrt gehört überwiegend in den Bereich der Fiktion. Große Passagierschiffe überwinden weite Entfernungen innerhalb kurzer Zeit und besitzen eine erdähnliche Schwerkraft. Eine künstliche Schwerkraft könnte grundsätzlich durch die Rotation eines Raumfahrzeugs erzeugt werden. Die im Film gezeigten Schiffe verfügen jedoch über keine entsprechend rotierenden Bereiche. Ihre Technik wird nicht näher erklärt.

Auch schnelle Reisen durch das Sonnensystem wären mit heutigen Antrieben nicht möglich. Körper mit Masse können nach der speziellen Relativitätstheorie die Lichtgeschwindigkeit nicht erreichen oder überschreiten. Die zahlreichen außerirdischen Arten und die Vorstellung eines höheren Wesens sind ebenfalls spekulativ. Bislang gibt es keinen bestätigten Nachweis für intelligentes außerirdisches Leben.

Wissenschaftlich nachvollziehbar ist dagegen die Darstellung einer Zukunft, in der Raumfahrt zum Bestandteil des Alltags geworden ist. Technischer Fortschritt verändert im Film Verkehr, Kommunikation und das Zusammenleben verschiedener Kulturen.

Das fünfte Element verbindet Weltraumreisen und außerirdisches Leben mit einer deutlich fantastischen Erzählung. Der Film trägt damit vor allem durch seine Vorstellung einer belebten und technisch erschlossenen Zukunft zum öffentlichen Interesse am Weltraum bei.

Quellen
▪ Gaumont
▪ British Film Institute
▪ NASA