Falcon 9 Wie die wiederverwendbare Rakete von SpaceX funktioniert

Eine Rakete startet, beschleunigt auf mehrere Tausend Kilometer pro Stunde und trennt nach wenigen Minuten ihre erste Stufe ab. Früher war deren Aufgabe damit gewöhnlich beendet. Die ausgebrannte Raketenstufe fiel zurück zur Erde und ging verloren. Bei der Falcon 9 von SpaceX geschieht etwas anderes: Die erste Stufe dreht sich nach der Trennung um, steuert kontrolliert zurück durch die Atmosphäre, zündet erneut ihre Triebwerke und landet senkrecht auf vier Beinen.

Was heute bei vielen SpaceX-Starts beinahe selbstverständlich aussieht, war ein wesentlicher Schritt in der Entwicklung wiederverwendbarer Orbitalraketen. Die Falcon 9 verbindet dabei zwei unterschiedliche Aufgaben. Ihre obere Stufe bringt Satelliten, Raumsonden oder Dragon-Raumschiffe weiter in Richtung ihrer vorgesehenen Umlaufbahn, während die untere Stufe bereits zur Erde zurückkehrt.

Vollständig wiederverwendbar ist Falcon 9 allerdings nicht. Zurückgewonnen werden vor allem die erste Raketenstufe und die beiden Hälften der Nutzlastverkleidung. Die zweite Stufe wird nach ihrem Einsatz nicht geborgen. Gerade die Wiederverwendung des großen Boosters hat dennoch verändert, wie SpaceX Raketen produziert und einsetzt. Anfang 2026 hatte die Falcon 9 bereits rund 620 Orbitalstarts absolviert.

Wie ist die Falcon 9 aufgebaut?

Falcon 9 ist eine zweistufige Rakete. In ihrer heutigen Block-5-Version ist sie rund 70 Meter hoch und besitzt einen Durchmesser von etwa 3,7 Metern. Beide Stufen verwenden Flüssigsauerstoff und hochraffiniertes Kerosin vom Typ RP-1 als Treibstoffe.

Der größte Teil der Rakete besteht aus der ersten Stufe. In ihrem unteren Bereich sitzen neun Merlin-1D-Triebwerke. Zusammen erzeugen sie beim Start einen Schub von mehr als 1,7 Millionen Pfund, entsprechend ungefähr 7,6 Meganewton. Die Triebwerke sind so angeordnet und steuerbar, dass die Rakete während des Aufstiegs präzise gelenkt werden kann.

Über der ersten Stufe befindet sich die deutlich kleinere zweite Stufe. Sie besitzt nur ein Triebwerk, eine speziell für den Betrieb im Vakuum optimierte Version des Merlin. Ihre Aufgabe beginnt, nachdem die erste Stufe den größten Teil der anfänglichen Beschleunigung übernommen hat. Die Oberstufe bringt die Nutzlast anschließend auf die erforderliche Geschwindigkeit und kann ihr Triebwerk je nach Mission mehrfach zünden.

An der Spitze der Rakete befindet sich entweder eine Nutzlastverkleidung oder ein Dragon-Raumschiff. Die Verkleidung schützt Satelliten während des Fluges durch die dichte Atmosphäre vor Luftströmungen, Erwärmung und Schallbelastungen. Sobald sie nicht mehr benötigt wird, teilt sie sich in zwei Hälften und wird abgeworfen.

Was passiert beim Start einer Falcon 9?

Vor dem Abheben werden die neun Merlin-Triebwerke der ersten Stufe gezündet und überprüft. Erst wenn das System feststellt, dass sie ordnungsgemäß arbeiten, wird die Rakete freigegeben. Anschließend steigt Falcon 9 zunächst nahezu senkrecht auf und schwenkt allmählich auf ihre vorgesehene Flugbahn ein.

Während des Aufstiegs verbraucht die erste Stufe einen Großteil ihrer Treibstoffe. Gleichzeitig wird die Rakete immer leichter. Die Triebwerke können deshalb gegen Ende dieser Flugphase gedrosselt werden, damit die Belastung auf Rakete und Nutzlast begrenzt bleibt.

Nach ungefähr zweieinhalb Minuten wird die erste Stufe abgeschaltet und von der zweiten getrennt. Dieser Augenblick teilt die Mission praktisch in zwei voneinander unabhängige Flüge.

Die zweite Stufe setzt ihren Weg in Richtung Umlaufbahn fort. Die erste Stufe befindet sich dagegen noch lange nicht am Ende ihrer Mission.

Nun beginnt der Teil des Fluges, der Falcon 9 von einer klassischen Wegwerfrakete unterscheidet.

Wie kehrt die erste Stufe der Falcon 9 zur Erde zurück?

Nach der Trennung bewegt sich die erste Stufe zunächst mit hoher Geschwindigkeit weiter. Um sie zurückzugewinnen, muss SpaceX ihre Flugbahn verändern, die Rakete während des Wiedereintritts kontrollieren und ihre Geschwindigkeit so stark reduzieren, dass sie schließlich nahezu senkrecht aufsetzen kann.

Wie genau dies geschieht, hängt von der Mission ab. Soll der Booster in der Nähe des Startplatzes landen, kann er zunächst einen sogenannten Boostback Burn durchführen. Dabei werden mehrere Merlin-Triebwerke erneut gezündet, um seine Flugbahn in Richtung Küste zurückzuführen.

Bei vielen Missionen befindet sich allerdings ein unbemanntes Landeschiff weit draußen im Meer. Dann muss der Booster nicht vollständig zum Startplatz zurückfliegen. Das spart Treibstoff und ist besonders bei Missionen wichtig, bei denen die Rakete für den Transport einer schweren Nutzlast oder für eine hohe Zielbahn möglichst viel Energie benötigt.

Während des Abstiegs helfen Gitterflossen – sogenannte Grid Fins – am oberen Bereich der Stufe bei der Steuerung. Sie greifen in die Luftströmung ein und ermöglichen es dem Bordcomputer, die Flugbahn laufend zu korrigieren.

Vor dem besonders belastenden Teil des atmosphärischen Wiedereintritts werden mehrere Merlin-Triebwerke erneut gezündet. Dieser Entry Burn reduziert die Geschwindigkeit und damit auch die thermischen und aerodynamischen Belastungen. Nach Angaben der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA werden dafür drei Triebwerke verwendet.

Danach fällt der Booster weiter in Richtung seines Zielpunktes.

Erst kurz vor dem Boden folgt die entscheidende letzte Bremsung.

Wie landet eine Falcon-9-Raketenstufe senkrecht?

Bei der abschließenden Landung wird mindestens eines der Merlin-Triebwerke erneut gezündet. Je nach Flugprofil können zunächst auch mehrere Triebwerke eingesetzt werden. Die Rakete verringert ihre Geschwindigkeit innerhalb kurzer Zeit, während der Bordcomputer ihre Position, Flugrichtung und Höhe fortlaufend berechnet.

Kurz vor dem Aufsetzen werden vier Landebeine ausgeklappt.

Das Ziel besteht darin, die Geschwindigkeit genau im richtigen Augenblick nahezu auf null zu reduzieren. Zu frühes Bremsen würde unnötig Treibstoff verbrauchen und könnte dazu führen, dass die Rakete über dem Ziel schwebt – etwas, wofür Falcon 9 nicht ausgelegt ist. Zu spätes Bremsen würde dagegen eine sichere Landung unmöglich machen.

Die FAA beschreibt den letzten Teil der Landung als einen abschließenden Triebwerksbrand mit einem bis drei Merlin-Triebwerken, durch den der Booster bis zum Aufsetzen abgebremst wird.

Von außen wirkt dieser Vorgang häufig ruhig. Tatsächlich muss das System eine rund 40 Meter hohe Raketenstufe unter wechselnden Windbedingungen auf einer relativ kleinen Fläche positionieren. Landungen auf einem Drohnenschiff sind zusätzlich dadurch erschwert, dass sich die Plattform auf dem Meer befindet.

Warum landet die Falcon 9 manchmal auf dem Meer?

Ob eine Falcon-9-Stufe an Land oder auf einem Drohnenschiff landet, hängt vor allem von der verfügbaren Energie ab.

Der Booster besitzt nur eine begrenzte Menge Treibstoff. Je mehr davon während des Aufstiegs benötigt wird, desto weniger bleibt für die Rückkehr übrig. Eine Landung in der Nähe des Startplatzes verlangt zusätzliche Energie, weil die erste Stufe ihre horizontale Bewegung teilweise umkehren muss.

Bei Missionen mit hohen Leistungsanforderungen fliegt sie deshalb nach der Trennung im Wesentlichen weiter in Richtung ihrer ursprünglichen Flugbahn. Im Atlantik oder Pazifik wartet dann ein autonomes Landeschiff.

SpaceX betreibt dafür schwimmende Plattformen, die Namen wie „Just Read the Instructions“, „A Shortfall of Gravitas“ und „Of Course I Still Love You“ tragen. Der Booster landet dort und wird anschließend in einen Hafen gebracht.

Eine Landung auf See ist damit kein Ausweichmanöver, sondern bei vielen Missionen von Anfang an Bestandteil des Flugprofils.

Seit wann kann SpaceX Falcon-9-Stufen wiederverwenden?

Der Weg zur routinemäßigen Rückkehr der Booster dauerte mehrere Jahre. SpaceX testete zunächst mit Versuchsfahrzeugen wie Grasshopper, wie sich eine Raketenstufe kontrolliert starten, schweben und senkrecht landen lässt.

Am 21. Dezember 2015 gelang schließlich erstmals die erfolgreiche Landung einer Falcon-9-Erststufe nach einem Orbitalstart. Während die zweite Stufe elf Satelliten in die Umlaufbahn brachte, kehrte der Booster nach Cape Canaveral zurück und setzte auf einer Landefläche auf.

Ein weiterer entscheidender Schritt folgte am 8. April 2016. Bei einer Versorgungsmission zur Internationalen Raumstation landete erstmals eine Falcon-9-Stufe erfolgreich auf einem Drohnenschiff im Atlantik.

Doch eine Rakete zu bergen ist noch nicht dasselbe, wie sie erneut einzusetzen.

Am 30. März 2017 startete erstmals eine Falcon-9-Erststufe zu einem zweiten Orbitalflug. Der Booster hatte zuvor bereits eine Dragon-Mission zur ISS unterstützt und brachte nun den Kommunikationssatelliten SES-10 ins All. Danach landete die Stufe erneut auf einem Schiff. Damit war nachgewiesen, dass ein bereits geflogener Orbitalbooster nicht nur geborgen, sondern erneut für eine kommerzielle Mission eingesetzt werden konnte.

Aus diesen frühen Versuchen entwickelte sich schließlich ein regulärer Bestandteil des SpaceX-Betriebs.

Was wird bei der Falcon 9 tatsächlich wiederverwendet?

Der Begriff „wiederverwendbare Rakete“ kann leicht den Eindruck erwecken, dass nach einer Falcon-9-Mission die gesamte Rakete eingesammelt und erneut gestartet wird. Das ist nicht der Fall.

Der wichtigste wiederverwendbare Teil ist die erste Stufe. Sie enthält neun Merlin-Triebwerke, große Treibstofftanks, Steuerungssysteme und zahlreiche weitere Komponenten und stellt damit einen besonders aufwendigen Teil der Rakete dar.

Nach der Landung wird der Booster gesichert, transportiert und auf einen weiteren Einsatz vorbereitet. Dabei müssen unter anderem Triebwerke und Struktur überprüft werden.

Auch die beiden Hälften der Nutzlastverkleidung können zurückgewonnen werden. Sie sinken mit Fallschirmen ins Meer, werden geborgen und können nach einer Aufarbeitung erneut verwendet werden.

Die zweite Raketenstufe ist dagegen bis heute ein Verbrauchsteil. Nachdem sie die Nutzlast ausgesetzt hat, wird sie entweder gezielt aus der Umlaufbahn gebracht oder verbleibt vorübergehend im All, bevor sie beim Wiedereintritt weitgehend verglüht. SpaceX bezeichnet Falcon 9 deshalb selbst als teilweise wiederverwendbares System.

Wie oft kann ein Falcon-9-Booster fliegen?

Bei den ersten erfolgreichen Landungen war noch offen, wie häufig eine solche Raketenstufe tatsächlich erneut eingesetzt werden könnte. Mit zunehmender Erfahrung stieg die Zahl der Wiederverwendungen erheblich.

Die 2018 eingeführte Block-5-Version wurde von Beginn an stärker auf wiederholte Einsätze ausgelegt. Änderungen betrafen unter anderem Lebensdauer, Zuverlässigkeit und die Anforderungen zwischen zwei Flügen.

Inzwischen werden viele Booster regelmäßig zweistellig oft eingesetzt. Im März 2026 absolvierte ein Falcon-9-Booster seinen 34. Flug und stellte damit zu diesem Zeitpunkt einen neuen Wiederverwendungsrekord auf.

Damit unterscheidet sich der heutige Betrieb deutlich von den Anfangsjahren der Falcon 9. Ein Booster ist nicht mehr zwangsläufig einer bestimmten Mission zugeordnet und danach verbraucht. Er kann Teil einer Flotte sein, die immer wieder eingesetzt wird.

Warum ist die Wiederverwendung für SpaceX so wichtig?

Die Grundidee lässt sich mit anderen Verkehrsmitteln vergleichen: Ein Flugzeug wäre wirtschaftlich kaum sinnvoll, wenn es nach jedem Flug ersetzt werden müsste. Bei klassischen Trägerraketen war genau dies jedoch jahrzehntelang üblich. Hochentwickelte Triebwerke, Tanks und Steuerungssysteme wurden nur wenige Minuten genutzt und anschließend aufgegeben.

SpaceX versucht, einen Teil dieses Prinzips zu verändern.

Durch die Rückgewinnung der ersten Stufe müssen zentrale Komponenten nicht für jeden Flug vollständig neu hergestellt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein zusätzlicher Start nahezu kostenlos wird. Treibstoffe, Oberstufe, Wartung, Startanlage, Personal, Nutzlastintegration und zahlreiche weitere Arbeiten bleiben erforderlich.

Auch die Bergung selbst hat ihren Preis. Drohnenschiffe müssen betrieben, Booster transportiert, Komponenten geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.

Der entscheidende Vorteil liegt deshalb nicht darin, sämtliche Startkosten zu beseitigen, sondern besonders wertvolle Hardware mehrfach nutzen zu können. SpaceX nennt die Wiederverwendung ausdrücklich als einen wesentlichen Faktor zur Verringerung der Kosten des Zugangs zum Weltraum.

Hinzu kommt ein weiterer Effekt: Wer Raketenstufen wiederholt verwenden kann, muss nicht für jeden Start einen vollständigen neuen Booster produzieren. Das erleichtert eine hohe Startfrequenz.

Welche Nutzlasten kann die Falcon 9 transportieren?

Falcon 9 ist nicht auf eine bestimmte Art von Mission spezialisiert. Die Rakete transportiert kommerzielle Kommunikationssatelliten ebenso wie wissenschaftliche Raumfahrzeuge, militärische Nutzlasten und die Starlink-Satelliten von SpaceX.

In Verbindung mit Dragon übernimmt sie außerdem Versorgungsflüge zur Internationalen Raumstation. Seit 2020 startet Falcon 9 auch bemannte Crew-Dragon-Raumschiffe. Mit der Mission Demo-2 flogen am 30. Mai 2020 erstmals die NASA-Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley mit diesem System zur ISS.

In ihrer Nutzlastverkleidungs-Konfiguration kann die Rakete laut SpaceX ungefähr 22,8 Tonnen in einen niedrigen Erdorbit transportieren. Für einen geostationären Transferorbit gibt das Unternehmen etwa 8,3 Tonnen an. Die tatsächlich mögliche Nutzlast hängt jedoch von Flugbahn, Missionsprofil und der Frage ab, ob die erste Stufe zurückgewonnen werden soll.

Die Falcon 9 kann deshalb bei manchen besonders anspruchsvollen Missionen auch ohne geplante Boosterlandung eingesetzt werden. Dann steht mehr Treibstoff für die eigentliche Transportaufgabe zur Verfügung.

Falcon 9 hat den Raketenstart verändert

Technisch besteht auch Falcon 9 aus Komponenten, die bei Flüssigtreibstoffraketen grundsätzlich bekannt sind: Tanks, Triebwerke, zwei Stufen, Steuerungssysteme und eine Nutzlast an der Spitze. Ihre besondere Bedeutung entstand daraus, diese Technik mit einer zuverlässigen Rückkehr der ersten Stufe zu verbinden.

Der Start selbst ist dabei nur die Hälfte des Vorgangs. Während die zweite Stufe ihren Weg in Richtung Umlaufbahn fortsetzt, beginnt für den Booster ein eigener Flug: drehen, bremsen, durch die Atmosphäre steuern, erneut bremsen, Landebeine ausfahren und aufsetzen.

Aus einem experimentellen Verfahren wurde innerhalb weniger Jahre Routine. Anfang 2026 hatte die Falcon 9 bereits ungefähr 620 Orbitalflüge absolviert und war damit eines der am häufigsten eingesetzten orbitalen Trägersysteme überhaupt.

Die Rakete ist dennoch nur teilweise wiederverwendbar. Ihre Oberstufe geht weiterhin verloren. Das langfristige Ziel von SpaceX geht deshalb über Falcon 9 hinaus: Mit Starship entwickelt das Unternehmen ein System, bei dem sowohl die große erste Stufe als auch das Raumfahrzeug selbst wiederverwendbar sein sollen.

Falcon 9 bildet damit eine technische Zwischenstufe zwischen zwei Epochen der Raumfahrt. Sie funktioniert noch immer teilweise wie eine klassische Wegwerfrakete – doch ihr größter und aufwendigster Teil kehrt nach vielen Missionen wenige Minuten nach dem Start zurück und steht wenig später wieder auf der Erde.

Die SpaceX Story

Breaking News

Quellen
▪︎ SpaceX – Falcon 9 User’s Guide
▪︎ SpaceX – Angaben zur Falcon-9-Flotte und Wiederverwendbarkeit
▪︎ NASA – Commercial Crew Program, Falcon 9
▪︎ NASA – Dokumentation der ersten erfolgreichen Falcon-9-Landungen
▪︎ NASA Safety and Mission Assurance – Falcon 9 Launch Vehicle Data Sheet
▪︎ Federal Aviation Administration – SpaceX Falcon Program
▪︎ Federal Aviation Administration – Falcon 9 Boost-back and Landing
▪︎ Spaceflight Now – Falcon-9-Missionsberichte und Wiederverwendungsrekorde