Technikproblem bremst ISS-Außeneinsatz

Bei einem Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS ist es zu einem Problem mit dem Raumanzug der ESA-Astronautin Sophie Adenot gekommen. Während der insgesamt sechs Stunden und 49 Minuten dauernden Arbeiten konnte sie ihren linken Arm zeitweise nur eingeschränkt bewegen. Als wahrscheinliche Ursache identifizierten die Astronautinnen ein Kabel der Handschuhheizung, das die Beweglichkeit im Bereich der Schulter behinderte. Das Problem ließ sich noch vor der Rückkehr in die Luftschleuse beheben.

Trotz der Schwierigkeiten erledigten Adenot und NASA-Astronautin Jessica Meir mehrere wichtige Aufgaben. Sie montierten einen neuen Reflektor, der Raumfahrzeugen beim Anflug und Andocken an die ISS hilft, tauschten eine hochauflösende Kamera aus und nahmen Proben von der Außenseite der Station, die auf Mikroorganismen untersucht werden sollen. Einige weitere Arbeiten konnten wegen des Zeitplans nur teilweise abgeschlossen werden.

Dazu gehört die Vorbereitung eines neuen Kühlsystems für das Teilchendetektor-Experiment Alpha Magnetic Spectrometer. Die noch ausstehenden Arbeiten sollen bei einem späteren Außeneinsatz fortgesetzt werden.

Quellen
▪︎ NASA: „ESA, NASA Astronauts Complete Navigation and Science Spacewalk Outside Station“, 1. September 2026
▪︎ t-online/dpa: „ISS: Astronautinnen haben Probleme bei Außeneinsatz“, 2. September 2026