Was ist ein Stern

Ein Stern ist eine große, selbstleuchtende Kugel aus heißem Gas, das sich überwiegend im Zustand eines Plasmas befindet. Sterne entstehen in dichten Bereichen großer Gas- und Staubwolken. Zieht die Schwerkraft genügend Material zusammen, steigen Druck und Temperatur im Inneren immer weiter an.

Im Zentrum eines Sterns findet Kernfusion statt. Dabei verschmelzen leichte Atomkerne, bei den meisten Sternen zunächst Wasserstoffkerne, zu schwereren Kernen. Ein Teil der Masse wird in Energie umgewandelt. Diese gelangt nach außen und wird schließlich als Licht und Wärme abgestrahlt.

Die Schwerkraft zieht das Material des Sterns nach innen. Gleichzeitig wirkt der durch die hohe Temperatur erzeugte Druck nach außen. Solange beide Kräfte ungefähr im Gleichgewicht stehen, bleibt der Stern stabil.

Sterne unterscheiden sich erheblich in Masse, Größe, Temperatur, Farbe und Lebensdauer. Blaue Sterne sind besonders heiß und meist kurzlebig. Rötliche Sterne besitzen niedrigere Oberflächentemperaturen. Unsere Sonne ist ein durchschnittlich großer Hauptreihenstern und etwa 4,6 Milliarden Jahre alt.

Die Masse bestimmt wesentlich, wie sich ein Stern entwickelt. Leichtere Sterne enden meist als Weiße Zwerge. Sehr massereiche Sterne können als Supernova explodieren und einen Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch hinterlassen.

Sterne erzeugen außerdem viele chemische Elemente, aus denen später Planeten und Lebewesen entstehen können.

Quellen
▪ NASA Science: „Stars“, abgerufen am 2. August 2026
▪ NASA Science: „Types of Stars“, abgerufen am 2. August 2026
▪ European Space Agency: „Stars“, abgerufen am 2. August 2026