In der Woche vom 2. bis 9. August wird der Nachthimmel zunehmend dunkler. Der abnehmende Mond zieht sich in die zweite Nachthälfte zurück und verbessert damit langsam die Bedingungen für Sternschnuppen.
2. bis 5. August: Venus am Abend
Venus leuchtet nach Sonnenuntergang tief über dem westlichen Horizont. Sie ist mit bloßem Auge gut erkennbar, benötigt aber freie Sicht, da sie bereits am späten Abend untergeht.
6. August: Mond im letzten Viertel
Am Donnerstag erreicht der Mond gegen 4.21 Uhr das letzte Viertel. Er steht dann am Morgenhimmel und ist etwa zur Hälfte beleuchtet. Ferngläser zeigen entlang der Licht-Schatten-Grenze besonders deutlich Krater und Gebirge.
7. bis 9. August: Erste Perseiden
Die Perseiden nehmen spürbar an Aktivität zu. Die besten Chancen bestehen zwischen Mitternacht und Morgendämmerung mit Blick nach Nordosten. Das Maximum folgt erst am 13. August, dennoch können bereits einzelne schnelle Sternschnuppen erscheinen.
Die Planeten der späten Nacht
Saturn steigt noch vor Mitternacht im Osten auf. Mars folgt nach Mitternacht im Nordosten und ist vor Beginn der Morgendämmerung am besten zu erkennen.
Gleichmäßig wandernde Lichtpunkte sind meist Satelliten. Örtliche ISS-Zeiten sollten über einen offiziellen Beobachtungsdienst geprüft werden. Für Sternschnuppen gilt: möglichst dunkel stehen und mindestens zwanzig Minuten Geduld mitbringen.
Quellen
▪ International Meteor Organization: Meteor Activity Outlook und Angaben zu den Perseiden, Abrufstand 1. August 2026
▪ Time and Date: Mondphasen und sichtbare Planeten über Deutschland, Abrufstand 1. August 2026
▪ NASA: Spot the Station – standortbezogene ISS-Überflüge, Abrufstand 1. August 2026


