Wie sieht es auf dem Mars aus

Der Mars wirkt auf den ersten Blick wie eine riesige trockene Wüstenlandschaft. Seine Oberfläche ist von Staub und Gestein bedeckt und erscheint je nach Region rötlich, braun, ockerfarben oder dunkelgrau. Die typische rote Farbe entsteht vor allem durch Eisenoxide im feinen Marsstaub.

Die Landschaft ist jedoch keineswegs eintönig. Auf dem Mars gibt es gewaltige Vulkane, tiefe Schluchten, ausgedehnte Ebenen, Dünenfelder und unzählige Einschlagkrater. Olympus Mons ist der größte Vulkan des Sonnensystems. Das Grabensystem Valles Marineris erstreckt sich über rund 4.000 Kilometer.

Auch der Himmel würde von der Marsoberfläche anders aussehen als auf der Erde. Feiner Staub in der dünnen Atmosphäre sorgt tagsüber häufig für einen gelblichen bis rötlich-braunen Himmel. In der Umgebung der untergehenden Sonne kann dagegen ein bläulicher Schimmer auftreten.

Mars ist heute eine kalte und trockene Welt. Seine Atmosphäre besteht überwiegend aus Kohlendioxid und ist wesentlich dünner als die der Erde. Wasser findet sich vor allem als Eis.

Spuren ehemaliger Flusstäler, Seen und anderer Wasserlandschaften zeigen jedoch, dass der Mars vor Milliarden Jahren deutlich anders ausgesehen haben muss.

Quellen
▪ Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt: „Die Oberfläche des Mars“
▪ European Space Agency: „Geography of Mars“
▪ NASA Science: „Mars: Facts“