Was ist eine Sonnenfinsternis

Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Mond zwischen Sonne und Erde steht und einen Teil des Sonnenlichts verdeckt. Sein Schatten fällt dabei auf einen begrenzten Bereich der Erde. Nur dort ist die Finsternis zu beobachten.

Bei einer totalen Sonnenfinsternis bedeckt der Mond die sichtbare Sonnenscheibe vollständig. Für wenige Minuten wird es deutlich dunkler, und die sonst überstrahlte äußere Sonnenatmosphäre, die Korona, kann sichtbar werden. Außerhalb des schmalen Kernschattens erscheint die Finsternis nur partiell.

Bei einer ringförmigen Sonnenfinsternis befindet sich der Mond weiter von der Erde entfernt. Er wirkt dadurch am Himmel etwas kleiner und kann die Sonne nicht vollständig bedecken. Um die dunkle Mondscheibe bleibt ein heller Sonnenring sichtbar.

Eine Sonnenfinsternis tritt nicht bei jedem Neumond auf. Die Mondbahn ist gegenüber der Erdbahn um die Sonne leicht geneigt. Meist zieht der Mond deshalb oberhalb oder unterhalb der Sonne vorbei. Nur wenn Sonne, Mond und Erde nahezu genau auf einer Linie stehen, kommt es zu einer Finsternis.

Sonnenfinsternisse ermöglichen die Untersuchung der Sonnenkorona und anderer Vorgänge in der Sonnenatmosphäre. Außerhalb der kurzen totalen Phase darf die Sonne nur mit geeigneten, geprüften Sonnenfinsternisbrillen oder speziellen Beobachtungsgeräten betrachtet werden.

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Quellen
▪ European Space Agency: „Solar and Lunar Eclipses“
▪ NASA Science: „Types of Solar Eclipses“
▪ Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt: „Wenn es finster wird“