Leben auf dem Mars welche Hinweise haben wir wirklich

Seit Jahrzehnten fahren Rover über den Mars, bohren in Gestein, untersuchen Staub und suchen nach chemischen Spuren aus einer Zeit, in der der rote Planet vollkommen anders aussah als heute. Mehrfach schien die Wissenschaft einer Antwort erstaunlich nahe zu kommen. Schon 1976 lieferte ein Experiment der Viking-Lander ein Ergebnis, das wie ein Hinweis auf biologische Aktivität aussehen konnte. Jahrzehnte später fand Curiosity organische Moleküle im Marsgestein. Perseverance stieß schließlich in einem alten Flusssystem auf einen Stein, dessen auffällige Mineralien und organische Verbindungen inzwischen sogar als mögliche Biosignatur untersucht werden. Trotzdem gilt bis heute: Leben auf dem Mars wurde nicht nachgewiesen.

Gerade das macht die Geschichte so interessant. Die Suche ist längst nicht mehr nur die Frage, ob irgendwo ein Bakterium unter einem Stein sitzt. Wissenschaftler versuchen zu rekonstruieren, ob der Mars vor Milliarden Jahren überhaupt Bedingungen bot, unter denen Leben entstehen konnte, ob davon Spuren erhalten geblieben sein könnten und ob vielleicht noch heute in geschützten Bereichen tief unter der Oberfläche etwas existiert. Die Hinweise sind zahlreicher geworden. Der entscheidende Beweis fehlt weiterhin.

Der Mars war einmal eine andere Welt

Wer den Mars heute betrachtet, sieht eine kalte und extrem trockene Landschaft. Seine Atmosphäre ist dünn, an der Oberfläche herrscht eine hohe Strahlenbelastung und flüssiges Wasser kann unter den heutigen Bedingungen dort kaum dauerhaft bestehen. Für Leben, wie wir es von der Erde kennen, wirkt der Planet ausgesprochen unwirtlich. Doch dieser Mars ist nicht derselbe Planet, der vor mehr als drei Milliarden Jahren existierte.

Raumsonden und Rover haben inzwischen eine Fülle geologischer Spuren gefunden, die von einer wasserreicheren Vergangenheit erzählen. Alte Flusstäler ziehen sich durch die Landschaft, Sedimente entstanden in früheren Seen und Mineralien im Gestein zeigen, dass Wasser über lange Zeiträume vorhanden gewesen sein muss. Der Jezero-Krater, in dem Perseverance seit 2021 arbeitet, besaß einst einen See. Ein Fluss transportierte Material hinein und lagerte es in einem Delta ab. Curiosity wiederum untersucht im Gale-Krater Sedimentschichten, die ebenfalls von Seen, Grundwasser und wechselnden feuchten Perioden berichten.

Damit hat sich die zentrale Frage der Marsforschung verändert. Es geht nicht mehr darum, ob der Planet überhaupt einmal Wasser besaß. Dafür gibt es längst überzeugende Belege. Die interessantere Frage lautet inzwischen: Wenn auf dem frühen Mars Wasser, geeignete chemische Stoffe und über längere Zeit lebensfreundliche Bedingungen vorhanden waren, warum sollte dort nicht zumindest einfaches mikrobielles Leben entstanden sein?

Ein Beweis dafür ist diese Überlegung allerdings nicht. Auch eine lebensfreundliche Umgebung muss nicht zwangsläufig bewohnt gewesen sein.

Viking und das rätselhafte Ergebnis von 1976

Die Suche nach Marsleben begann nicht erst mit den modernen Rovern. Bereits die beiden Viking-Lander, die 1976 auf dem Mars aufsetzten, trugen Experimente mit sich, die unmittelbar nach biologischer Aktivität im Boden suchen sollten. Damit wagte die NASA etwas, das spätere Marsmissionen jahrzehntelang nicht mehr in dieser direkten Form versuchten.

Besonders berühmt wurde das sogenannte Labeled-Release-Experiment. Vereinfacht gesagt erhielt eine Marsbodenprobe eine Nährstofflösung, deren Kohlenstoff radioaktiv markiert war. Falls Mikroorganismen diese Nährstoffe verstoffwechselten, sollten dabei entsprechend markierte Gase freigesetzt werden. Genau ein solches Signal wurde gemessen.

Für einen kurzen Moment stand damit eine ungeheure Möglichkeit im Raum. Hatte Viking tatsächlich einen Stoffwechsel auf dem Mars registriert?

So einfach war es nicht. Die Viking-Lander führten mehrere Experimente durch, und deren Ergebnisse ergaben kein einheitliches Bild. Besonders problematisch war, dass andere Untersuchungen keine überzeugenden Mengen organischer Verbindungen im Boden nachweisen konnten. Ohne organische Stoffe erschien die Vorstellung aktiver Mikroorganismen schwer erklärbar. Wissenschaftler suchten deshalb nach chemischen Reaktionen des ungewöhnlich oxidierenden Marsbodens, die das Ergebnis auch ohne Leben hervorgebracht haben könnten.

Die Viking-Experimente gelten deshalb nicht als Nachweis von Marsleben. Dennoch verschwand die Geschichte nie vollständig aus der Wissenschaft. Gilbert Levin, einer der Entwickler des Labeled-Release-Experiments, vertrat später weiterhin die Ansicht, Viking könne tatsächlich biologische Aktivität gefunden haben. Die Mehrheit der Fachwelt folgte dieser Interpretation nicht. Spätere Entdeckungen zeigten zudem, dass der Marsboden chemisch reaktiver ist, als man 1976 wusste. Unter anderem wurden Perchlorate entdeckt, die auch die Suche nach organischen Stoffen komplizieren können.

Viking hinterließ damit keinen Beweis, sondern eines der faszinierendsten Fragezeichen der Marsforschung: Ein Experiment reagierte so, wie es grundsätzlich auch bei Leben reagieren sollte, doch die Gesamtheit der Messungen reichte nicht aus, um diese Erklärung zu bestätigen.

Curiosity findet die Bausteine

Als Curiosity im August 2012 im Gale-Krater landete, war seine Aufgabe vorsichtiger formuliert. Der Rover sollte nicht einfach ein Lebensdetektor sein, sondern untersuchen, ob auf dem Mars früher Bedingungen bestanden, die mikrobielles Leben ermöglicht hätten. Genau diese Frage konnte Curiosity überraschend deutlich beantworten.

Gesteine im Gale-Krater zeigten, dass dort vor Milliarden Jahren Seen existierten und dass zumindest zeitweise chemische und physikalische Bedingungen herrschten, die grundsätzlich für Mikroorganismen geeignet gewesen wären. Noch spannender wurde die Geschichte, als Curiosity organische Moleküle im Marsgestein nachweisen konnte.

Das Wort „organisch“ führt dabei leicht in die Irre. Organische Moleküle sind kohlenstoffhaltige Verbindungen und spielen für irdisches Leben eine zentrale Rolle. Ihre Existenz bedeutet aber nicht automatisch, dass sie von Lebewesen erzeugt wurden. Auch Meteoriten, geologische Prozesse und chemische Reaktionen ohne biologische Beteiligung können organische Stoffe hervorbringen.

Trotzdem wurde die chemische Spur mit den Jahren immer interessanter. Im März 2025 berichteten Forscher über Decan, Undecan und Dodecan in einer von Curiosity untersuchten Gesteinsprobe. Es waren zu diesem Zeitpunkt die größten organischen Moleküle, die auf dem Mars nachgewiesen worden waren. Die Forscher hielten es für möglich, dass es sich um Überreste größerer Verbindungen handeln könnte, darunter möglicherweise Fragmente von Fettsäuren.

Auf der Erde sind Fettsäuren grundlegende Bestandteile biologischer Systeme. Doch auch hier gilt die entscheidende Einschränkung: Sie können unter bestimmten Bedingungen ebenfalls ohne Leben entstehen.

2026 wurde die Geschichte noch einmal erweitert. Nach jahrelanger Auswertung einer Probe, die Curiosity bereits 2020 erbohrt hatte, identifizierten Forscher insgesamt 21 kohlenstoffhaltige Moleküle. Sieben davon waren zuvor auf dem Mars noch nicht nachgewiesen worden. Damit enthielt die Probe die bislang vielfältigste Sammlung organischer Moleküle, die auf dem roten Planeten gefunden worden war.

Das ist kein Fund marsianischer Bakterien. Es zeigt aber, dass organische Chemie auf dem Mars komplexer gewesen sein kann und über gewaltige Zeiträume im Gestein erhalten bleiben kann. Genau das ist für die Suche nach früherem Leben entscheidend. Wenn Organismen vor Milliarden Jahren existierten, muss nicht der Organismus selbst erhalten geblieben sein. Möglicherweise sind nur noch chemische Spuren vorhanden.

Cheyava Falls und die Leopardenflecken

Während Curiosity im Gale-Krater die chemische Vergangenheit des Mars untersucht, verfolgt Perseverance im Jezero-Krater ein noch gezielteres Ziel. Der Rover sucht nach Spuren früheren mikrobiellen Lebens und sammelt ausgewählte Gesteinsproben, die grundsätzlich eines Tages auf der Erde untersucht werden könnten.

Im Juli 2024 erreichte Perseverance einen ungewöhnlichen, pfeilspitzenförmigen Stein. Das Forschungsteam gab ihm den Namen Cheyava Falls. Schon seine Lage machte ihn interessant. Das Gestein befand sich in einer Region, die mit einem früheren Flusssystem verbunden ist. Wasser hatte dort einst Material transportiert, verändert und abgelagert.

Bei genauerer Untersuchung entdeckte Perseverance helle Adern und kleine Flecken mit dunkleren Rändern. Wegen ihres Aussehens erhielten sie schnell die Bezeichnung „Leopardenflecken“. Instrumente des Rovers fanden außerdem organische Verbindungen.

Doch erst die Kombination verschiedener Merkmale machte Cheyava Falls außergewöhnlich. Untersuchungen zeigten unter anderem die Minerale Vivianit und Greigit. Solche Mineralzusammenstellungen sind für Astrobiologen interessant, weil vergleichbare chemische Vorgänge auf der Erde mit mikrobiellen Stoffwechselprozessen verbunden sein können. Organismen können dort Reaktionen mit Eisen und Schwefel nutzen und dabei charakteristische mineralische Spuren hinterlassen.

Im September 2025 erschien die ausführliche Analyse in der Fachzeitschrift Nature. Die Forscher bezeichneten bestimmte Merkmale des Gesteins als mögliche Biosignaturen.

Damit war ein Begriff gefallen, der schnell spektakulärer klingt, als er gemeint ist. Eine Biosignatur ist ein Merkmal, das biologischen Ursprungs sein könnte. Eine mögliche Biosignatur bedeutet ausdrücklich, dass andere Erklärungen noch nicht ausgeschlossen sind.

Cheyava Falls beweist deshalb kein früheres Leben auf dem Mars.

Der Fund ist trotzdem bemerkenswert. Hier liegt nicht einfach nur irgendein organisches Molekül vor. Mehrere chemische und mineralogische Eigenschaften befinden sich in einem geologischen Zusammenhang, der grundsätzlich mit früheren biologischen Prozessen vereinbar wäre. Die Forscher müssen nun klären, ob dieselben Strukturen vollständig durch Reaktionen ohne Leben entstanden sein können.

Genau an dieser Grenze bewegt sich die Marsforschung inzwischen.

Warum organische Moleküle noch keine Marsbakterien sind

Die Suche nach Leben leidet unter einem grundsätzlichen Problem: Viele Dinge, die auf der Erde mit Leben verbunden sind, können auch ohne Leben entstehen. Wasser ist notwendig für nahezu alles irdische Leben, aber ein See ist kein Beweis für Organismen. Kohlenstoffverbindungen gehören zu Zellen, können aber ebenso in Meteoriten vorkommen. Manche Mineralien entstehen durch Mikroorganismen, können unter geeigneten Bedingungen jedoch auch rein chemisch gebildet werden.

Wissenschaftler müssen deshalb nicht nur zeigen, dass ein Fund mit Leben vereinbar ist. Sie müssen nach Möglichkeit auch überzeugend ausschließen, dass Geologie, Strahlung, Wärme oder andere chemische Prozesse dasselbe Ergebnis erzeugt haben können.

Das erklärt, warum selbst bei Cheyava Falls niemand seriös von entdecktem Marsleben spricht. Die Messinstrumente eines Rovers sind bemerkenswert leistungsfähig, aber ein Labor auf der Erde kann eine Gesteinsprobe mit Methoden untersuchen, die auf einem Fahrzeug auf dem Mars nicht zur Verfügung stehen. Isotopenverhältnisse könnten analysiert, organische Moleküle wesentlich genauer charakterisiert und mikroskopische Strukturen auf unterschiedlichen Größenskalen untersucht werden.

Und ausgerechnet von Cheyava Falls besitzt Perseverance eine solche Probe.

Sapphire Canyon wartet auf dem Mars

Am 21. Juli 2024 bohrte Perseverance einen Gesteinskern aus Cheyava Falls und verschloss ihn in einem Probenröhrchen. Die Probe trägt den Namen Sapphire Canyon. Sie ist rund sechs Zentimeter lang und befindet sich weiterhin beim Rover.

Damit ergibt sich eine bemerkenswerte Situation: Eines der derzeit interessantesten Gesteinsstücke für die Suche nach früherem Marsleben wurde bereits eingesammelt. Was fehlt, ist der Weg in ein irdisches Labor.

NASA und ESA hatten dafür über Jahre die Mars-Sample-Return-Kampagne geplant. Perseverances Proben sollten eingesammelt, mit einer kleinen Rakete vom Mars gestartet und anschließend zur Erde gebracht werden. Das Vorhaben erwies sich jedoch als technisch aufwendig und sehr teuer. Die ursprünglichen Planungen gerieten zunehmend unter Druck. 2026 ist die Rückführung der Proben nicht gesichert.

Die Antwort auf eine der großen Fragen der Marsforschung könnte daher tatsächlich bereits in einem versiegelten Röhrchen liegen, ohne dass absehbar ist, wann dieses Material mit den besten verfügbaren Laborverfahren untersucht werden kann.

Ob Sapphire Canyon überhaupt einen biologischen Hinweis enthält, ist vollkommen offen. Doch gerade weil die bisherigen Messungen ungewöhnlich sind, gehört die Probe zu jenen Marsgesteinen, die Wissenschaftler besonders gern auf der Erde untersuchen würden.

Könnte heute noch Leben auf dem Mars existieren?

Fast alle starken Hinweise betreffen den frühen Mars. Vor Milliarden Jahren war der Planet wärmer und feuchter. Heute ist seine Oberfläche für irdische Organismen erheblich problematischer. Flüssiges Wasser ist selten und instabil, ultraviolette Strahlung erreicht den Boden wesentlich stärker als auf der Erde und die Atmosphäre bietet kaum Schutz.

Damit ist gegenwärtiges Leben aber nicht zwangsläufig ausgeschlossen. Sollte es noch Mikroorganismen geben, gelten geschützte Bereiche unter der Oberfläche als wesentlich plausibler als die offene Landschaft. Dort könnten Strahlung und extreme Temperaturschwankungen abgeschwächt sein. Auch Wasser könnte unter bestimmten Bedingungen länger vorhanden bleiben.

Nachgewiesen wurde solches Leben bislang nicht. Es gibt weder ein bestätigtes Marsbakterium noch eine zweifelsfrei biologische Struktur, keinen nachgewiesenen Stoffwechsel und keine genetische Substanz marsianischer Organismen.

Auch Methanmessungen, die zeitweise großes Interesse hervorgerufen haben, haben daran nichts geändert. Methan kann auf der Erde biologisch erzeugt werden, besitzt aber ebenfalls geologische Quellen. Zudem waren Messungen des Gases auf dem Mars teilweise schwierig miteinander in Einklang zu bringen. Methan allein wäre deshalb ebenfalls kein Lebensbeweis.

Was wissen wir also wirklich?

Nach fast 50 Jahren direkter Suche auf der Marsoberfläche fällt die Antwort erstaunlich differenziert aus. Wir wissen, dass der Mars früher Wasser besaß und über lange Zeiträume Umgebungen beherbergte, die grundsätzlich für mikrobielles Leben geeignet gewesen sein könnten. Wir wissen, dass organische Moleküle im Marsgestein vorkommen und dass einige davon wesentlich komplexer sind, als lange nachgewiesen werden konnte. Wir kennen außerdem chemische und mineralische Strukturen wie jene in Cheyava Falls, die zu den interessantesten möglichen Biosignaturen gehören, die bisher auf dem Planeten untersucht wurden.

Wir wissen aber nicht, ob auch nur eine dieser Spuren tatsächlich von einem Lebewesen stammt.

Viking hinterließ 1976 ein rätselhaftes biologisches Experiment, dessen Ergebnis nicht eindeutig interpretiert werden konnte. Curiosity zeigte Jahrzehnte später, dass organische Chemie auf dem Mars vorhanden und im alten Gestein erhalten ist. Perseverance fand schließlich in einer ehemaligen wasserreichen Umgebung eine Kombination von Merkmalen, die ernsthaft auf mögliche biologische Prozesse geprüft wird.

Keine dieser Entdeckungen genügt allein.

Gemeinsam erzählen sie jedoch eine andere Geschichte als noch zu Beginn der Marsforschung. Die Frage lautet heute nicht mehr, ob der Mars jemals grundsätzlich lebensfreundlich gewesen sein könnte. Dafür gibt es inzwischen starke Hinweise. Die offene Frage ist, ob diese lebensfreundliche Welt tatsächlich jemals belebt war.

Vielleicht wird sich am Ende herausstellen, dass Wasser und organische Chemie auf dem Mars nie den Schritt zum Leben geschafft haben. Vielleicht sind die Leopardenflecken von Cheyava Falls das Ergebnis einer ungewöhnlichen, aber vollkommen unbelebten Geologie. Vielleicht haben auch die Viking-Lander 1976 lediglich eine chemische Reaktion gemessen.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit: dass der Mars vor Milliarden Jahren tatsächlich mikrobielles Leben beherbergte und dessen schwache Spuren noch immer in seinen alten Sedimenten verborgen sind.

Der Beweis dafür wurde bislang nicht gefunden.

Doch selten war die Suche näher an der entscheidenden Frage.

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Quellen
▪ NASA – Viking Project and Astrobiology
▪ NASA Technical Reports Server – Viking Labeled Release Experiment
▪ NASA – Mars Science Laboratory / Curiosity Science Highlights
▪ NASA – Curiosity Rover Detects Largest Organic Molecules Found on Mars
▪ NASA – Curiosity Finds Organic Molecules Never Seen Before on Mars
▪ NASA – Non-biologic Processes Don’t Fully Explain Mars Organics
▪ NASA – Mars 2020 Perseverance Rover Mission
▪ NASA – Perseverance Finds a Rock with „Leopard Spots“
▪ NASA – Mars Rock Samples: Sapphire Canyon / Cheyava Falls
▪ Joel A. Hurowitz et al. – Redox-driven mineral and organic associations in Jezero crater, Mars, Nature, 2025
▪ H. T. Manelski et al. – Strong nickel enrichment co-located with redox-organic associations in Jezero crater, Nature Communications, 2026
▪ NASA – Mars Sample Return, Science Overview

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