Ein wissenschaftliches Instrument der europäischen Asteroidenmission Hera hat seine Einsatzbereitschaft im Weltraum unter Beweis gestellt. Eine am 1. August 2026 veröffentlichte Untersuchung wertet die bisherigen Kalibrierungen der Kamera HyperScout-H aus. Sie soll später die Oberflächen des Asteroiden Didymos und seines Mondes Dimorphos in verschiedenen Wellenlängen untersuchen.
Für die Tests nahm das Instrument unter anderem Sterne, Erde und Mond sowie während Heras Marsvorbeiflug die Oberfläche des Roten Planeten auf. Die Auswertung zeigt, dass der Detektor stabil arbeitet und seine Helligkeitsmessungen sehr gleichmäßig reagieren. Zugleich konnten kleinere optische Abweichungen genauer bestimmt werden. Die Daten vom Mars halfen außerdem dabei, die Empfindlichkeit der Kamera unter realen Bedingungen im Weltraum neu zu überprüfen.
HyperScout-H soll bei Didymos und Dimorphos Unterschiede in der Oberflächenzusammensetzung sichtbar machen. Damit kann Hera später genauer untersuchen, wie sich Dimorphos nach dem Einschlag der NASA-Sonde DART verändert hat und welche Eigenschaften das Material des kleinen Asteroiden besitzt.
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Quellen
▪︎ Icarus: „In-flight calibration of ESA Hera’s HyperScout-H imager“, 1. August 2026
▪︎ Aalto University: „In-flight calibration of ESA Hera’s HyperScout-H imager“, 1. August 2026

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